Besuch aus der Politik

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Zu einem Informationsgespräch über die Situation der Sprachlernkinder kamen MdL Dr. Gerhard Waschler und MdL Walter Taubeneder an unsere Schule. Sie wurden von den fremdsprachigen Schülern mit einem Lied begrüßt. SchaD Heinz Fuchs gab Auskunft über die Situation  der Übergangsklassen in der Stadt Passau, Rin Theresia Licata informierte die Politiker über die schulspezifische Planung und Organisation der Beschulung von Schülern, die ohne deutsche Sprachkenntnisse an die Schule kommen.  Einen Einblick in die Praxis verschafften sich die Politiker durch die Unterrichtsmitschau in den einzelnen Niveaugruppen. Als Resümee ihres Besuches betonten Herr Waschler und Herr Taubeneder: „Hier wird Integrationsarbeit auf hohem Niveau geleistet, beispielhaft für die ganze Region.“

Schulkinder mit nur geringen Deutsch-Sprachkenntnissen haben ein Lied zur Begrüßung für die Abgeordneten einstudiert. (Foto Stefanie Starke)

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 (v.l.) Schulamtsdirektor Heinz Fuchs, MdL Dr. Gerhard Waschler, MdL Walter Taubeneder und Rektorin Dr. Theresia Licata im Austausch zur Integration von Schülern mit Migrationshintergrund.   (Foto Stefanie Starke)

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PRESSEMITTEILUNG aus dem Büro der Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler

30. Juni 2015/-ste

 

 220 Schulkinder aus 22 Nationen

MdL Taubeneder und MdL Waschler besuchen Kunstgrundschule Haidenhof

 

Passau. „Wir finden hier gelebte Integration auf höchstem Niveau“, sind sich die Abgeordneten Dr. Gerhard Waschler und Walter Taubeneder nach ihrem Besuch an der Grundschule Haidenhof in Passau einig.

Im Gespräch mit Rektorin Dr. Theresia Licata und dem Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamtes in der Stadt Passau, Heinz Fuchs, haben sich die Politiker über das integrative Angebot der Kunstgrundschule ausgetauscht. „Das Modellprojekt der Kunstschule ist bayernweit einzigartig. Wir haben unseren Schwerpunkt im Bereich der ästhetischen Erziehung und nutzen dabei regional bestehende Netzwerke – d.h. wir arbeiten beispielsweise mit der Professur Kunstpädagogik und Ästhetische Erziehung der Universität Passau eng zusammen, binden auf der anderen Seite bildende Künstler aus der Region in unser schulisches Schaffen ein oder bieten auch Eltern verschiedene künstlerische Angebote“, erklärt die Rektorin. Vor allem die Einbindung der Eltern erweise sich als wertvolles Mittel zur Intensivierung der Integration der Schulkinder. „Wir haben bei derzeit 220 Kindern rund 22 verschiedene Nationen bei uns an der Schule vertreten – eine wahre Herausforderung hinsichtlich der Integration“, betont Dr. Licata weiter. Das Fach Kunst biete hier gute Verknüpfungsansätze – „wir sehen Kunst als Beitrag zur Integration.“

 

Die Grundschule habe es sich zur Aufgabe gemacht die zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt gut aufzunehmen und auszubilden: „Wir heißen jeden willkommen und das mit der gesamten Familie. Beispielsweise laden wir die Eltern unserer Sprachlernkinder monatlich einmal zum sogenannten Elterncafé.“ Die vielsprachige Schülerschaft stelle die Grundschule jedoch vor große Herausforderungen. „Teilweise kommen Schülerinnen und Schüler zu uns, die kein Wort Deutsch sprechen – hier ist natürlich ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Zeit für die Kinder erforderlich. Von den über 200 Schulkindern sind rund 60 fremdsprachig, 30 davon komplett ohne Deutsch-Sprachkenntnisse. „Mit der aktuell wachsenden Asylproblematik wird die Situation an der Schule nicht einfacher“, betont auch Schulamtsdirektor Heinz Fuchs.

„Es ist in hohem Maße anerkennenswert, wie engagiert und vielfältig sich die Lehrerschaft mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern den Kindern mit teils stark unterschiedlichen Sprachniveaus annimmt“, so die Abgeordneten. Beispielhaft für die Region und ganz Bayern. „Man muss die Arbeit der Schulfamilie einfach schätzen“, betont auch MdL Waschler nochmals, nachdem die Abgeordneten Gelegenheit hatten einen Blick in die Klassen und auf das gute Miteinander der Kinder aller Nationen zu werfen.

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